Zwei Briten beleben Luxus-Autobauer Wiesmann wieder

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Ein Vierteljahrhundert lang bauten die Brüder Wiesmann umschwärmte Sportwagen in einer eigenen Automanufaktur. Anfang 2014 legte das einstige Vorzeigeunternehmen eine spektakuläre Pleite hin . Nun haben britische Investoren die exklusive Sportwagenmarke gekauft und wollen ab 2016 wieder Autos in Dülmen bauen – wenn die Gläubigerversammlung ihren Plänen zustimmt.

Lange sah es so aus, als der kleine Sportwagenhersteller Wiesmann endgültig Geschichte. Doch nun versucht die Automanufaktur ein Comeback – mit Geld aus Großbritannien. Eine britische Investorengruppe hat die Kaufverträge für die Namens- und Markenrechte, die Produktionsanlagen und die Wiesmann-Immobilien unterzeichnet. Sie wollen laut Medienberichten bereits 2016 die Kleinstserien-Fertigung wiederaufnehmen – am bisherigen Wiesmann-Standort im Nordrhein-Westfälischen Dülmen.
Wiesmann stellte bis zur Insolvenz 2013 Roadster und Sportcoupés in Kleinserien her. Wer einen Roadster mit dem Gecko-Logo auf der Motorhaube kaufen wollte, musste Summen jenseits von 100. 000 Euro zahlen. Die starken Motoren stammten von BMW. Seit Gründung des Unternehmens 1988 hat Wiesmann knapp über 1600 Luxus-Wagen mit den nostalgischen Karosserien ausgeliefert.Noch ist der Neustart der Sportwagen-Manufaktur nicht in trockenen Tüchern: Anfang Dezember müssen die Kaufverträge für das Unternehmen und die Markenrechte noch von der Gläubigerversammlung akzeptiert werden. Erst dann kann Wiesmann erstes Comeback starten. Anfang 2014 hatten die Gläubiger einen ersten Neustart-Versuch noch vereitelt – allerdings mit anderen Geldgebern im Hintergrund.

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