Zurück in die Zukunft: DeLorean von Doc Brown gab es wirklich Teil 2

Den Fluxkompensator, der die Reise durch die Zeit möglich macht, hat Doc Brown nämlich in einen DeLorean DMC-12 eingebaut, einen US-Supersportwagen. Richtig bekannt wurde die Marke erst durch den Auftritt des DMC-12 in “ zurück in die Zukunft „. Glück hatte Firmengründer John Zachery DeLorean mit dem Superauto dennoch nicht. Denn als Zemeckis damit begann, den ersten Teil der Triologie zu drehen, war der Edelautobauer bereits pleite. John Zachery DeLorean war ein echter Car Guy, einer der nach verschiedenen Stationen bei General Motors ( GM ) Muscele-Cars wie den Pontiac GTO oder den Firebird maßgeblich mitwirckelte. Aber irgendwann hatte der Mann aus Detroit genug von den reinen PS-Bomben. DeLorean wollte ethische und Ökologisch korrekte Autos bauen. Und dabei aus starke Motoren und edles Design nicht verzichten. Also gründete er 1975 seine eigene Firma: die DeLorean Motor Company ( DMC ). In Detroit einen Autobauer aus der Taufe zu heben und dort zu produzieren, wäre in den 70er-Jahren Wahnsinn gewesen. Die US-Autoindustrie hatte zwar ihre ersten Dämpfer hinter sich, aber noch stand GM, Ford und Chrysler, die alle ihren Sitz und ihre Stammwerke in und um Detroit haben, in Saft und Kraft. Im unmittelbaren Sog der drei Riesen wäre ein Zwergkonkurrent wohl schnell verkümmert. Also sah sich DeLorean für sein Wek nach einem anderen Standort um und die Südstaaten waren damals für die Autoindustrie keine attraktive Gegend. DeLoreans Eltern waren aus Europa in die USA eingewandert, also schaute er sich dort um. Seine Wahl viel auf Nordirland. Auch, weil dort damals die Lohnkosten deutlich geringer waren als in Michigan und seinen von der US-Autogewerkschaft UAW dominierten Produktionsstandorten.