VW behebt Abgasprobleme: Das ging zu einfach

Volkswagen hat in k├╝rzester Zeit die L├Âsung f├╝r seine Abgasprobleme gefunden, die acht Jahre lang als unl├Âsbar galten. Und diese L├Âsung ist auch noch viel billiger als zun├Ąchst bef├╝rchtet. Eine ver├Ąnderte Software und ein kleines Sieb – mehr ist also offensichtlich nicht notwendig, um den kleinen Dieseln das Stinken abzugew├Âhnen. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat dem Volkswagen-Konzern jetzt die Genehmigung erteilt,┬á┬árund 8,2 Millionen Autos mit 1,6- und 2,0-Liter-Motoren nachzur├╝sten. Kaum eine Stunde soll die Prozedur in der Werkstatt in Anspruch nehmen. Bei den gr├Â├čeren geht es sogar noch schneller, weil nur neue Kennfelder f├╝r die Motorsteuerung zu ├╝berspielen sind.

┬áWas das Ganze kosten wird, steht noch nicht fest, weil die Zulieferer ihre Bedingungen noch nicht genannt haben. Nach einer ├╝berschl├Ągigen Sch├Ątzung des Autoexperten Ferdinand Dudenh├Âffer von der Universit├Ąt Duisburg werden es aber kaum ├╝ber 500 Millionen Euro sein, Ersatzwagen oder ├Ąhnliches inklusive – also deutlich weniger als urspr├╝nglich bef├╝rchtet. Immerhin hat VW f├╝r den Umbau der weltweit insgesamt bis zu elf Millionen betroffenen EA-189-Motoren 6,7 Milliarden Euro zur├╝ckgelegt.

Damit dr├Ąngt sich die Frage auf, wieso die Ingenieure nicht fr├╝her ├╝ber ein paar intelligente Codezeilen und einen optimierten Lufteinlass f├╝r die Brennr├Ąume nachgedacht haben. Die Mehrausgaben, so sie denn ├╝berhaupt sp├╝rbar gewesen w├Ąren, h├Ątte man locker einsparen k├Ânnen, indem man einige der 117 Lenkradvarianten gestrichen h├Ątte. So wie das der neue VW-Chef Herbert Diess jetzt plant. Ihr Team von autoankauf-de.de Autoankauf M├╝nchen