VW Abgasskandal

In der Abgasaff├Ąre hatte VW einger├Ąumt millionenfach Dieselfahrzeuge mit einer Software ausgestattet zu haben, die den Schadstoffaussto├č auf Pr├╝fst├Ąnden der Beh├Ârde manipuliert. Die 8,5 Millionen Diesel, die nun in Europa in die Wekstatt m├╝ssen, sind laut Experten f├╝r den Kontinent der gr├Â├čte R├╝ckruf ├╝berhaupt- und VW ohnehin. Neben VW-PKW sind auch die Marke Audi, Seat, Skoda und die VW-Nutzfahrzeuge betroffen. Die ersten Wagen sollen von Januar n├Ąchsten Jahres an in die Werkstatt. F├╝r die 1,6-Liter-Maschinen beginnt der R├╝ckruf gagegen fr├╝hestens im Herbst 2016, da es hier neben der Software auch um die Bauteile geht. Mit den hierzulande 2,4 Millione zur├╝ckgerufenen Diesel ergeben sich 1.100 Fahrzeuge pro VW-Vertragswerkstatt. Brancheninsider gehen von durchschnittlich mindestens 90 Minuten Arbeitszeit pro betroffenem Wagen aus, worin neben der eigentlichen Nachbesserung auch die Zeit f├╝r Formulare und Dokumentation steckt. Damit ergeben sich gut 200 Arbeitstage f├╝r eine KFZ-Arbeitskraft- wenn diese sich ausschlie├člich mit dem R├╝ckruf besch├Ąftigt. Je nach Personalschl├╝ssel und r├Ąumlichen WEkstattkapazit├Ąten br├Ąuchte also jeder VW-Servicepartner etliche Wochen f├╝r die Aktion. Damit scheinen sehr lange Wartezeiten absehbar. Auch aus diesem Grund h├Ątten die Wolfsburger ein Interesse an dem Modell Umtausch statt Nachbesserung. Theoretisch k├Ânnte VW die alten Wagen dann auch au├čerhalb der EU verkaufen, etwa in der T├╝rkei oder in Afrika. Gerade sehr alte Autos k├Ąmen aber wohl in die Schrottpresse.