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Volkswagen verliert, BMW und Daimler gewinnen

In Europa verkaufen die Autohersteller mehr Autos. Aber nicht alle. Zulegen k├Ânnen vor allem Premium-Hersteller.

Autohersteller verkaufen in Europa immer mehr Fahrzeuge. Im Oktober rollten in der Europ├Ąische Union┬árund 1,1 Millionen Neuwagen auf die Stra├čen, knapp drei Prozent mehr als vor einem Jahr, teilte der Branchenverband ACEA mit. Allerdings ist das Wachstum selbst zur├╝ckgegangen – im September hatten die Neuanmeldungen noch um rund zehn Prozent zugelegt.

Der in die Krise gerate Volkswagen-Konzern┬á lieferte im Oktober 0,5 Prozent weniger Fahrzeuge aus als vor Jahresfrist. Allerdings ist nicht klar, ob sich darin schon die Folgen des Abgasskandals zeigen. Die Unternehmensberatungs-Gesellschaft EY sch├Ątzt beispielsweise, dass sich dieser Skandal erst in einigen Monaten im Absatz von Europas gr├Â├čtem Autobauer spiegeln d├╝rfe. Marc-Rene Tonn vom Bankhaus M.M. Warburg sagte, die Zahlen legten nahe, dass die Abgaskrise noch kein Problem f├╝r Volkswagen darstelle. Volkswagen hatte zugegeben, in gro├čem Stil Abgaswerte von Dieselautos manipuliert zu haben.┬á Zuletzt war bekannt geworden, dass auch Benzinmotoren betroffen sind.

Modernste Technologien lassen Preise sinken

Schick ist Nachbars Stromer ja schon aber wie der sich das leisten kann? Dass ein Elektroauto gerade in Zeiten hoher Benzinpreise langfristig Geld spart, leuchtet ein und doch schrecken viele weiterhin zur├╝ck. mehr …

Der Marktanteil der Marke Volkswagen Pkw schrumpfte im Oktober um knapp einen halben Prozentpunkt gegen├╝ber dem Vorjahr auf 12,3 Prozent. Damit liege der R├╝ckgang der Hauptmarke des Wolfsburger Konzerns in einer Gr├Â├čenordnung wie im Falle der Peugeot-Tochtergesellschaft Citroen und von Renault, sagte Tonn. ├ähnlich Marktanteilsverluste verzeichnete auch Opel. Ein genereller Trend k├Ânne daraus nicht abgelesen werden, betonte Tonn. Hingegen bauten die Premium-Hersteller ihre Marktstellung aus: BMW┬ásteigerte die Neuregistrierungen im vergangenen Monat um mehr als 13 Prozent. Der Marktanteil des M├╝nchner Autokonzerns kletterte dadurch von 6,3 auf 6,9 Prozent. Daimler verkaufte gut ein F├╝nftel mehr seiner Autos, der Marktanteil legte um einen Punkt auf 6,2 Prozent zu.

Hohe Rabatte helfen

Die Autohersteller m├╝ssten sich in den kommenden Monaten auf ein niedrigere Wachstumsraten einstellen, sagte Peter Fu├č von der Unternehmensberatung EY. ÔÇ×In den gro├čen M├Ąrkten ist inzwischen ein hohes Absatzniveau erreicht, von dem aus weiteres starkes Wachstum unwahrscheinlich erscheint.ÔÇť Zudem fielen die Aufholeffekte in den von der Finanzkrise besonders betroffenen L├Ąndern in S├╝deuropa niedriger aus. Dennoch sei der europ├Ąische Neuwagenmarkt insgesamt in guter Verfassung. Dank niedriger Zinsen, g├╝nstiger Spritpreise und hoher Rabatte werde die Nachfrage auch mittelfristig steigen. Unklar ist nach Meinung von Experten noch, ob sich die Terror-Anschl├Ąge in Paris auf das Konsumklima in Europa auswirken werden. F├╝r die Hersteller d├╝rfte ein schw├Ącheres Wachstum in Europa vorerst kein Problem sein. Denn sie k├Ânnten eine Wachstumsdelle durch Zuw├Ąchse in anderen Regionen wettmachen: In den Vereinigten Staaten legten die Neuzulassungen im vergangenen Monat um fast 14 Prozent zu. Zudem hat der Weltgr├Â├čte Pkw-Markt China seine Schw├Ąchephase┬á inzwischen wom├Âglich ├╝berwunden: Die Neuregistrierungen legten dort im Oktober um 15 Prozent zu, weil die Regierung den Verkauf von Autos mit kleineren Motoren f├Ârdert. Ihr Team von autoankauf-de.de Autoankauf in M├╝nchen