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US-Kanzlei entlastet VW-Chef Matthias Müller

US-Kanzlei entlastet VW-Chef Matthias Müller

VW-Chef Matthias Müller wusste offenbar nichts von der Abgas-Affäre. Zu diesem Ergebnis kommen die Ermittler der US-Kanzlei Jones Day.

In der Abgas-Affäre hat die US-Kanzlei Jones Day den VW-Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller nach einem Bericht von „Bild am Sonntag“ entlastet. Die Ermittler, die von VW mit der Aufklärung beauftragt wurden, fanden demnach heraus: Müller war über die Betrügereien nicht im Bilde, bevor die US-Umweltbehörden am 18. September 2015 den Skandal publik machten. An diesem Tag erst erfuhr er vom jahrelangen Betrug bei den Abgaswerten. Der damalige Porsche-Chef war im Flieger auf dem Weg zu einem Autorennen in den USA. Müller äußert sich wegen laufender Ermittlungen offiziell nicht, wann er genau von Dieselgate erfahren hat. Intern beteuert er aber stets, von den Manipulationen nichts gewusst zu haben.

Nach Informationen der Zeitung saß am 18. September 2015 auch Müllers Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz mit an Bord. Hatz wurde nur wenige Tage später wegen Dieselgate beurlaub. Er bestreitet bis heute, Kenntnis von den Manipulationen gehabt zu haben. Vor einigen Monaten beharte Hatz auf einen Aufhebungsvertrag. Ende des Jahres scheidet er bei Porsche aus. Doch die Konditionen seines Abschieds sind konzernintern umstritten. Neben einer Millionen-Abfindung soll der 58-Jährige nach BamS-Informationen noch eine monatliche Zahlung in Höhe von 50.000 Euro erhalten, und zwar bis zum Rentenalter.

Der Porsche-Aufsichtsrat unter Führung von Wolfgang Porsche  hat dem Vertrag für Hatz zugestimmt. Intern äußerten allerdings die Arbeitnehmervertreter Kritik: Solange seine Beteiligung an der Affäre nicht restlos geklärt sei, heißt es, dürfe es keinen goldenen Handschlag für Hatz geben.

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