Test Mercedes GLE: Der GLE Bleibt wie Vorgänger ML ein SUV von Format

Auch wenn die technische Basis im Kern nicht verändert wurde und im Fahrzeugschein immer noch W 166 steht, tut der mit der Namensänderung verbundenen Feinschliff dem schwäbischen Dino gut. Das Platzangebot bleibt großzügig, vorn wie hinten sitzen selbst lange Leute bequem. Allerdings dürften die Sitze vorn ruhig mehr Beinauflage haben. Und so modern wie sich das Cockpit mit dem großen, scharfen Zentraldisplay, dem Schalthebel hinterm Lenkrad und dem feinen Controller auf der Mittelkonsole auch präsentiert – die Regler fürs Klima hätten wir gerne eine Etage weiter oben. Beim Transporttalent des GLE bleiben kaum Wünsche offen. Wer zu fünft verreist, darf angesichts der 690 liter Kofferraum und 698 Kilo Zuladung ruhig eine große Reisetasche pro Fahrgast einplanen. Wer das Wochenende zu zweit verbringt, kann bei maximal 1,74 Meter Laderaumlänge entweder aufs Hotelzimmer verzichten oder die 2010 Liter Stauraum für die Fahrräder nutzen. Nur die umständliche Klappmechanik, bei der erst die Sitzflächen hoch- und dann die Lehne heruntergeklappt wird, nervt. Wer schließlich selbst mit zwei Kubikmeter Kofferraum nicht auskommt, nimmt einfach noch 3,5 Tonnen an den Haken ( der kostet 1142 Euro extra).