Test Mercedes GLE: Auf Luftkissen geschmeidig über Stock und Stein (Teil 4)

Wer sich für das Airmatic-Paket ( 2035 Euro ) entscheidet, wird mit dem GLE auch unter schwierigen Bedienungen zufrieden sein. Die Verbindung aus Luftfederung und adaptiven Dämpfern lässt den Koloss mit Gelassenheit über Holperstrecken gleiten, ohne in schnelleren Kurven über Gebühr zu taumeln. Nur dezent merkt man grobe Querfugen im Innenraum. Die Karosserieneigung hält sich auch bei engagierter Fahrweise in Grenzen. Wer auf der Autobahn auf der linken Spur Gas gibt und die 225km/h Spitze ausprobiert, wird über das Absenken der Karosserie vor allzu bösen Überraschgungen an der Tankstelle bewahrt. Und wer die Zuladung ausschöpft, den bewahrt die Niveauregulierung vor Schlagseite. Auch den sogenannten Elchtest besteht der GLE entspannt. Bis 65km/h zirkelt er Trotz der übermäßig direkten Lenkung sicher durch Pylonengassen, bei höherem Tempo erreicht das 2,2 Tonnen Trumm allerdings seine fahrdynamischen Grenzen.