McLaren 570 s: Der mit dem Schminkspiegel (letzter Teil)

Gebaut wird der 570 s wie alle anderen Modelle von McLaren auch in der Fabrik in Woking, die McLaren Sprecher Wayne Bruce als eine Mischung aus 20 Prozent Disneyland und 80 Prozent NASA beschreibt. Das ist auch deshalb so, weil der von McLaren entwickelte Motor bei einem Zulieferer gegossen wird, die Alubleche ebenfalls au├čer Haus gepresst werden und das nur 75 Kilo schwere Karbon-Monocoque in ├ľsterreich gebacken wird. der Rest wird in Woking erledigt- und zwar von Hand. So dauert es 11 Arbeitstage oder 188 Mannstunden, bis insgesamt 370 Mechaniker einen 570 s durch die insgesamt 72 Stationen gebracht haben und er fertig ist zur Auslieferung. Ende November geht es los. Die neue Sport Series soll demn├Ąchst weiter ausgebaut werden. der 570 s wird zum ‚Preis von 181.750 Euro angeboten; im Fr├╝hjahr soll noch ein billigeres Modell namens 540 c folgen, der aus dem identischen Motor- nomen est omen- 540 PS sch├Âpft. Au├čerdem ist f├╝r das Fr├╝hjahr 2016 eine weitere Karosserievariante geplant, aus der McLaren noch ein gro├čes Geheimnis macht: ein Shooting Brake? Ein Speedster?“Jedenfalls kein SUV“, ist das Einzige, was Bruce sich entlocken l├Ąsst. Schminkspiegel hin Handschuhfach her- auch der alltagstauglichste McLaren aller Zeiten ist der Rennstrecke n├Ąher als die meisten Konkurrenzmodelle. Das sieht man im Datenblatt- wie etwa dem M├Ąnnchen im Display der Klimasteuerung, das ein Rennhelm tr├Ągt.