Seat, Lidl und Co. Katalonien droht der wirtschaftliche Exodus

Nicht nur einheimische Konzerne wollen weg aus Katalonien. Auch die Ableger deutscher Unternehmen diskutieren lÀngst NotfallplÀne. Kann der wirtschaftliche Druck die Separatisten stoppen?

Der Konflikt um die nach UnabhĂ€ngigkeit strebende spanische Region Katalonien sorgt fĂŒr einen Exodus von Unternehmen aus der Region: Die grĂ¶ĂŸte Bank, die Caixabank, verlĂ€sst ihre Heimat und zieht nach Valencia. Das teilte das Unternehmen am Abend mit.

Mit 32.400 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von 357 Milliarden Euro ist die Caixabank das grĂ¶ĂŸte Unternehmen, das Katalonien angesichts der Turbulenzen den RĂŒcken kehrt. Einen Tag zuvor hatte bereits die zweitgrĂ¶ĂŸte Bank der Region, die Banco Sabadell, mitgeteilt, aus der Region abzuwandern und ihren Hauptsitz nach Alicante zu verlegen.

Beide Banken fĂŒrchten Rechtsunsicherheit und institutionelle Schwierigkeiten. Sie wollen zudem dem Risiko vorbeugen, dass Kunden und Investoren panisch und in großem Stil Geld abziehen, weil sie fĂŒrchten, dass Katalonien die EU und damit den Euroraum verlassen könnte.

Auch die deutsche Wirtschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. Zahlreiche Konzerne haben ihre Spanien-Zentralen in und um Barcelona. Lidl sitzt in Montcada i Reixac, Aldi ein paar Kilometer weiter in El Prat de Llobregat, ebenso Media Markt Saturn. Der Bayer-Konzern hat seinen Sitz wiederum in Sant Joan Despí. Insgesamt sind von den rund 1600 in Spanien aktiven Firmen etwa 800 in Katalonien ansÀssig.

Zwischen den Fronten

Auf offizielle Anfragen nach möglichen wirtschaftlichen Folgen fĂŒr das GeschĂ€ft reagieren die Pressestellen ausweichend. Sie flĂŒchten sich in blumige PlattitĂŒden – verstĂ€ndlich angesichts der unklaren Lage. Der Lebensmitteldiscounter Lidl etwa lĂ€sst wissen, die Firma sehe es „als Hauptaufgabe an, Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen“. Der Medienkonzern Bertelsmann unterstreicht, man sei „generell fĂŒr ein starkes Europa“. Fragen nach Vorkehrungen fĂŒr eine Abspaltung bleiben unbeantwortet.

Dabei diskutieren Manager deutscher Firmen intern durchaus detaillierte NotfallplĂ€ne fĂŒr den Fall, dass Katalonien tatsĂ€chlich den Bruch mit Spanien vollzieht. Nur soll davon möglichst wenig nach außen dringen – schon gar nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Die Firmen mĂŒssen befĂŒrchten, im Konflikt zwischen der Zentralregierung und den Separatisten zwischen die Fronten zu geraten. Die Manager haben Sorge, in der aufgeputschten Stimmung könnte es zu Demonstrationen und Blockaden von Unternehmen kommen, die ihren Umzug verkĂŒnden.

Wie schnell ein Unternehmen von einer Seite im Konflikt fĂŒr sich vereinnahmt werden kann, hat die VW-Tochter Seat erfahren. Am Montag berichtete die rechtskonservative spanische Zeitung ABC mit triumphierenden Unterton, Seat-Arbeiter wĂŒrden sich nicht an dem von Separatisten ausgerufenen Generalstreik beteiligen. Am Freitag dann verkĂŒndete das Blatt, der „Motor der katalanischen Industrie“ habe bereits einen Notfallplan in der Schublade – und peile eine Verlagerung des Hauptsitzes an, von Martorell bei Barcelona nach Madrid. Seat beschĂ€ftigt an drei Produktionsstandorten in Katalonien rund 14.000 Mitarbeiter. Ein Seat-Sprecher wollte den Bericht ĂŒber den Notfallplan auf SPIEGEL-Anfrage nicht kommentieren. Es sei „noch zu frĂŒh, um ĂŒber mögliche Konsequenzen zu sprechen“.

Wohin die Steuern ĂŒberweisen: Nach Barcelona oder Madrid?

Die Firmen – nicht nur die auslĂ€ndischen, auch die katalanischen – treibt die Frage um, ob ein unabhĂ€ngiges Katalonien noch Teil des europĂ€ischen beziehungsweise des spanischen Binnenmarktes bleiben wĂŒrde.

Die wirtschaftliche StĂ€rke der Region macht sie zugleich verwundbar: Katalonien ist abhĂ€ngig vom Außenhandel. Die HĂ€lfte aller katalanischen Lieferungen geht in die anderen EU-Gebiete, insgesamt machen Ausfuhren aus Katalonien ein Viertel der gesamten Exporte Spaniens aus.

Die Separatistenregierung wĂŒrde gern in der EU bleiben – und den Euro behalten. Aus BrĂŒssel kommt aber Gegenwind. Das Referendum sei illegal gewesen, im Falle einer UnabhĂ€ngigkeit mĂŒsste Katalonien erst einen langwierigen Beitrittsprozess absolvieren.

Albert Peters, PrĂ€sident des in Barcelona ansĂ€ssigen Kreises der deutschsprachigen FĂŒhrungskrĂ€fte (KDF), rechnet fĂŒr den Fall eines Catalexit damit, dass die spanische Regierung Zölle auf Produkte erheben wĂŒrde, die aus Katalonien ausgefĂŒhrt wĂŒrden. „Das wĂ€re eine Strafmaßnahme Madrids, die fĂŒr in Katalonien ansĂ€ssige Unternehmen richtig teuer werden könnte. Eventuell wĂŒrden auch andere EU-LĂ€nder hier nachziehen, da Katalonien ja dann nicht mehr Teil der EuropĂ€ischen Union wĂ€re“, sagte Peters dem SPIEGEL.

Laut Walther von Plettenberg von der Deutschen Handelskammer fĂŒr Spanien „erwĂ€gen einige Unternehmen den Aufbau von zusĂ€tzlichen LagerkapazitĂ€ten außerhalb der Region“. Sie hoffen, so die mögliche Zollpflicht zumindest zeitweilig zu umgehen.

Auch die Frage der Steuerpflicht bereitet den Konzernjuristen Kopfzerbrechen. Falls die Zentralregierung und Katalonien keinen Kompromiss finden, könnte die katalanische Regierung von Firmen mit Hauptsitz in Barcelona Körperschaftsteuer fordern – wĂ€hrend die Steuerverwaltung in Madrid ebenfalls auf die Entrichtung der Abgaben an den spanischen Staat pocht.

Knicken die Separatisten noch ein?

Das wollen viele Unternehmen vermeiden – und gehen auf Nummer sicher. Der Energiekonzern Gas Natural verlegt seinen bisherigen Firmensitz aus Barcelona nach Madrid.

Auch der Sekthersteller CordonĂ­u erwĂ€gt offenbar den Abschied. „Wir hoffen, dass wir nicht so weit kommen mĂŒssen, aber im Fall der einseitigen UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung ist der Wechsel des Firmensitzes eine Möglichkeit“, zitiert die Madrider Tageszeitung „El Mundo“ eine ErklĂ€rung des Unternehmens.

Spaniens Regierung will den Firmen einen Umzug erleichtern und hat am Freitag ein Dekret beschlossen, das ein Verlassen Kataloniens erleichtert. Es erlaubt einen Wechsel des Firmensitzes, ohne dafĂŒr eine AktionĂ€rsversammlung einberufen zu mĂŒssen.

In der katalanischen Separatistenregierung hinterlĂ€sst das Spuren. Der fĂŒr Unternehmen zustĂ€ndige „Conseller“ Santi Vila macht sich bereits fĂŒr einen „Waffenstillstand“ zwischen beiden Seiten stark. Es mĂŒsse nun „eine Zeit ohne Aggression“ geben. Vila plĂ€diert fĂŒr eine Aussetzung der UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung und Verhandlungen. Dies sei aber keine „Kapitulation“.


Abgasskandal Merkel?

Abgasskandal Merkel, der lange Arm betrĂŒgerischer Autobauer?

In fĂŒnf Tagen ist Bundestagswahl und es steht ein großer Verdacht im Raum: Hat Kanzlerin Angela Merkel im Abgas-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages die Unwahrheit gesagt? Hat sie sich um das EingestĂ€ndnis gedrĂŒckt, dass sie im Auftrag der deutschen Autohersteller in den USA gegen strengere Stickoxidgrenzwerte kĂ€mpfte?

Unstrittig ist, dass sich Merkel 2010 gegen eine VerschĂ€rfung der Stickoxidgrenzwerte fĂŒr Autos in den USA stark machte. Das gab sie im Untersuchungsausschuss zu. Das ist fĂŒr sich genommen schon ziemlich skandalös. Denn es waren ausgerechnet diese strengen, amerikanischen Stickoxidgrenzwerte, die Volkswagen nicht einhalten konnte und deshalb seine Betrugssoftware programmierte. Offenbar wusste die Kanzlerin also schon 2010 – immerhin fĂŒnf Jahre vor Dieselgate – wie heikel das Stickoxidthema fĂŒr deutsche Autobauer war. Aber warum stellte sie dann die Umweltgesetze Kaliforniens in Frage?

Die frĂŒhere Umweltministerin hĂ€tte stattdessen auch Volkswagen in die Pflicht nehmen können, hĂ€tte dem Konzern raten können, es so zu machen wie etwa BMW: Mit einer teureren, aber besseren Abgasreinigung die Grenzwerte einzuhalten. Volkswagen, seinen Mitarbeitern und dem „Made in Germany“-Image wĂ€re viel erspart geblieben. Es kam anders. Die Kanzlerin engagierte sich lieber fĂŒr schlechtere Luft in Kalifornien.

Merkel, der lange Arm betrĂŒgerischer Autohersteller? Die Kanzlerin musste wissen, dass dieser schlimme Verdacht im Raum stand, als sie am 8. MĂ€rz zur Befragung im Untersuchungsausschuss erschien. Entsprechend heikel war fĂŒr sie die Frage des Ausschussvorsitzenden Herbert Behrens: Wie sie ĂŒberhaupt darauf kam, dass die Grenzwerte in USA ein Problem fĂŒr deutsche Dieselautos seien? Merkel hĂ€tte sagen können, dass die deutsche Autoindustrie das zuvor der Bundesregierung mitgeteilt hatte. So zumindest liest sich der Sprechzettel, mit dem das Kanzleramt Merkel auf den US-Termin vorbereitet hatte. Doch Merkel erwĂ€hnte das im Untersuchungsausschuss mit keinem Ton.
Stattdessen fĂŒhrte sie aus, dass sie als frĂŒhere Umweltministerin eine Expertin fĂŒr solche Fragen sei („Ich hatte halt viele Jahre Klimaverhandlungen gefĂŒhrt, und deshalb war ich da in der Materie einigermaßen fit“) und folglich von niemand in der Sache beraten werden musste. Leider hat der Ausschuss das damals so stehen lassen, obwohl er es hĂ€tte besser wissen können. Denn der fragliche Sprechzettel lag dem Ausschuss vor. So hat der Sprecher der Bundesregierung recht, wenn er nun betont, dem Ausschuss hĂ€tten alle relevanten Unterlagen vorgelegen, „Nachfragen oder kritische Bemerkungen seitens der Ausschussmitglieder“ seien aber „nicht erfolgt.“

Nachfragen sind nicht erfolgt – damals nicht, das ist richtig. Aber jetzt. Die Wirtschaftswoche wollte von der Bundesregierung wissen: Hat Merkel im Ausschuss die Wahrheit gesagt? Hat sie den Sprechzettel mit der Position der Autoindustrie vor dem Treffen mit Schwarzenegger gelesen? War die Autoindustrie in der Frage der US-Grenzwerte mit dem Kanzleramt in Kontakt? Solche Fragen kann man mit ja oder nein antworten. Das geht ganz schnell. Doch das Kanzleramt brauchte mehr als zwei Tage, um sich zu einem Antwortschreiben durchzuringen, das keine einzige der Fragen beantwortete.
Stattdessen gab es AllgemeinplĂ€tze und Ausweichmanöver: „Die Bundeskanzlerin hat dem 5. Untersuchungsausschuss des Bundestages klar ihre Erinnerungen zu dem 2010 stattgefundenen GesprĂ€ch mit Gouverneur Schwarzenegger dargelegt.“
Es ist unstrittig, dass Merkel ĂŒber ihre Erinnerungen sprach. Die Frage aber bleibt, ob sie damit die Wahrheit sagte. Die Antwort darf gern noch nachgereicht werden.

Zwei Jahre Diesel-Gate Als der Skandal begann …

Heute vor zwei Jahren wurde in den USA einer der grĂ¶ĂŸten Betrugsskandale in der Autoindustrie aufgedeckt: Die US-Umweltbehörde EPA machte den Diesel-Skandal öffentlich. Mehr als 20 Milliarden US-Dollar zahlte VW bisher.
Die Aufregung vor zwei Jahren war groß in den USA: „Atemberaubend“ sei das, was die amerikanische Umweltbehörde bei den Diesel-Fahrzeugen von VW entdeckt habe, „gelogen und betrogen“ habe VW, so die Moderatoren im Sender CNN und das alles sei „vermutlich erst der Anfang“.

Es war auch die moralische Fallhöhe: Denn jahrelang hatte Volkswagen in seinen Werbespots fĂŒr „Clean Diesel“ geworben. Eben nicht nur Trucker und Pendler setzten auf Diesel, sondern in den USA gerade auch umweltbewusste BildungsbĂŒrger, die glaubten, ihr Diesel sei gut fĂŒr den Klimaschutz. Joyce Ertel Hulbert war eine von ihnen: „Wir haben unseren VW-Kombi bewusst gekauft – weil er gut fĂŒr die Umwelt schien, gering im Verbrauch ist und gut aussah. Und jetzt fĂŒhlen wir uns getĂ€uscht“, berichtet sie damals.
300.000 Fahrzeuge zurĂŒckgekauft

Nur drei Wochen nach Bekanntwerden des Skandals musste der damalige USA-Chef von VW, Michael Horn, im US-Kongress Rede und Antwort stehen. Ihm blieb nichts anderes ĂŒbrig, als sich in den Staub zu werfen: Der Betrug sei das Werk einiger weniger Ingenieure bei VW gewesen, erklĂ€rte Horn. Doch das bezweifelten die Kongressabgeordneten schon damals.

Auch das SchuldeingestÀndnis des damaligen VW-USA-Chefs Michael Horn konnte die US-Behörden nicht besÀnftigen.
WĂ€hrend VW versuchte, seine Kunden und HĂ€ndler zu beschwichtigen, ermittelten die US-Behörden unter Hochdruck. Im Herbst 2016 stellte sich der VW-Ingenieur James Liang freiwillig als Kronzeuge zur VerfĂŒgung und lieferte wichtige Hinweise. Kurze Zeit spĂ€ter erklĂ€rte sich VW bereit, die betroffenen Kunden, die HĂ€ndler und die US-Bundesstaaten mit insgesamt 16 Milliarden US-Dollar zu entschĂ€digen. Den Diesel-Fahrern wurde angeboten, ihr Fahrzeug zurĂŒckzukaufen oder es umrĂŒsten zu lassen. Bis heute haben rund 300.000 Kunden das Angebot des RĂŒckkaufs angenommen: FĂŒr einen Jetta aus dem Jahr 2009 gab es bis zu 14.000 Dollar; fĂŒr einen 2015er Audi A3 mehr als 40.000 Dollar.

Besonders wichtig ist der strafrechtliche Vergleich mit der US-Regierung, den die damalige Justizministerin Loretta Lynch Anfang dieses Jahres verkĂŒndete: Insgesamt schon mehr als 20 Milliarden US-Dollar hat der Diesel-Skandal VW in den USA gekostet. Die zurĂŒckgegebenen Fahrzeuge stehen auf riesigen ParkplĂ€tzen bei Baltimore, in der NĂ€he von Colorado Springs, in San Bernardino und in Detroit. Dort warten sie darauf umgerĂŒstet, recycelt oder einfach nur verschrottet zu werden.

Zwei VW-Mitarbeiter vor Gericht

Von den insgesamt acht in den USA angeklagten VW-Verantwortlichen halten sich sechs in Deutschland auf und mĂŒssen keine Auslieferung befĂŒrchten – darunter auch der frĂŒhere Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer. Zwei „kleinere Fische“ mĂŒssen dagegen in den USA mit GefĂ€ngnisstrafen fĂŒr den Diesel-Skandal bĂŒĂŸen: Kronzeuge James Liang wurde trotz seiner Kooperation zu einer harten Strafe von drei Jahren und vier Monaten sowie 200.000 US-Dollar Strafe verurteilt. Sein Chef Oliver Schmidt, der Anfang des Jahres nach einem Florida-Urlaub in Miami verhaftet wurde, erfĂ€hrt seine Strafe am 6. Dezember: Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft.

Es kommen drei iPhone

Am 12. September 2017 stellte Apple offenbar nicht nur ein neues iPhone vor, sondern gleich drei. iPhone 8 und 8 Plus sind verbesserte 7er, das neue Flaggschiff heißt iPhone X.
iPhone 8/X mit iOS 11:Das ist der Silent Mode
Mit iOS 11 erkennen iPhone 8, 8 Plus und X sowie andere EndgerÀte von alleine, ob das Auto fÀhrt, in dem sie sich gerade befinden. Wenn ja, zeigen sie weder eingehende Anrufe noch Nachrichten an und senden stattdessen eine Info, dass der Angerufene gerade nicht antworten kann. Beifahrer können das problemlos umgehen. Sie erklÀren einfach per Tipp mit dem Finger, dass sie nicht hinter dem Steuer sitzen. Dann lassen sich die GerÀte wie gewohnt nutzen.
Neue Notruf-Funktion
Im Notfall will sich niemand mit der Entsperrung seines Smartphones via Fingerabdruck aufhalten. Deshalb gehen die neuen iPhones bei fĂŒnfmaligem Druck auf die Einschalttaste in die Notruf-Option. Dann reicht Wischen mit dem Finger, um die hinterlegte Notrufnummer zu wĂ€hlen.
iPhone 8/X-Abmessungen
Gesicherte Infos zu den Maßen der neuen GerĂ€te existieren ebenfalls noch keine. Anlass zur Spekulation gibt es dennoch, denn EnthĂŒller OnLeaks hat ein Video veröffentlicht, in dem er einen Prototyp des iPhone X vermisst. Auf rund 7,1 mal 14,3 mal 1,2 Zentimeter kommt der Amerikaner dabei.
So wird das iPhone im Auto befestiegt
Zubehörhersteller scheinen auf die neuen GerĂ€te aus Cupertino bereits vorbereitet zu sein. Universal-KFZ-Halterungen, die fĂŒrs iPhone 6 und 7 kompatibel sind, werden schon jetzt auch als passend fĂŒr die neuen iPhones angegeben.

Stuttgart-Ost Auto kollidiert mit Stadtbahn

Stuttgart – Eine 23 Jahre alte Autofahrerin ist am Dienstag in der Hackstraße im Stuttgarter Ost mit einer Stadtbahn zusammengestoßen. Laut Polizei fuhr die 23-JĂ€hrige gegen 14.30 Uhr mit ihrem Ford Fiesta aus einem GrundstĂŒck in die Hackstraße ein und ĂŒbersah die von links kommende, in Richtung Stöckach fahrende Stadtbahn der U4.
Bei dem Unfall wurde offenbar niemand verletzt, es entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro.

Autobahnen rund um Stuttgart Stau-Chaos wegen RĂŒckreisewelle befĂŒrchte

Am Wochenende könnte es auf den Autobahnen im Land wieder zu kilometerlangen Staus kommen. Grund ist die RĂŒckreisewelle nach den Sommerferien. Auch die Autobahnen rund um Stuttgart sind betroffen, vor allem die A8.
Stuttgart – Am Wochenende kann es wieder voll auf den Autobahnen werden. Die letzte große RĂŒckreisewelle des Sommers dĂŒrfte fĂŒr Staus sorgen, wie die Autoclubs ACE und ADAC mitteilen. Unter anderem enden die Sommerferien in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und im Norden der Niederlande. In Bayern und Baden-WĂŒrttemberg ist das eine Woche spĂ€ter der Fall.
So seien vor allem die Autobahnen Richtung Norden, Nordwesten und Nordosten stark betroffen. Doch auch Richtung SĂŒden können Autofahrer nicht ganz staufrei fahren. Denn hier sind zum Beispiel SpĂ€t- oder Wochenendurlauber unterwegs.

StaugefĂ€hrdet sind unter anderem diese Strecken: Autobahn 5 Hattenbacher Dreieck-Frankfurt-Karlsruhe-Basel, A6 Mannheim-Heilbronn-NĂŒrnberg, die A7 etwa bei Ulm und die A8 Karlsruhe-Stuttgart-MĂŒnchen-Salzburg.

ZusĂ€tzlich ist am Freitagnachmittag wieder verstĂ€rkt mit Berufspendlern auf den Straßen zu rechnen. Stauschwerpunkte sind unter anderem die Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee, die GroßrĂ€ume Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, MĂŒnchen und Stuttgart sowie das Rhein-Ruhr- und Rhein-Main-Gebiet.

Motoren mit KompressionszĂŒndung:Mazda baut einen Benzinmotor mit Diesel-Technik

Mazda will 2019 eine neue Motorentechnologie in Serie auf den Markt bringen. Dabei kombinieren die Japaner die VorzĂŒge von Benzinern und Dieseln.

Im Rahmen der PrĂ€sentation des „Nachhaltigen Zoom-Zoom 30“-Zukunfts-Konzepts kĂŒndigt Mazda fĂŒr 2019 die SerieneinfĂŒhrung einer neuen Motorentechnologie an. Die „Skyactiv-X“-Triebwerke sollen weltweit die ersten Benzinmotoren mit KompressionszĂŒndung sein, die in Serienautos untergebracht werden.
Benziner mit Diesel-Prinzip

Die Funktionsweise der Otto-Motoren Ă€hnelt stark jener von Dieselmotoren: Ein homogen-mageres Kraftstoff-Luft-Gemisch entzĂŒndet sich bei einer Kompression im Brennraum spontan selbst. Das ganze wird außerdem mit einem Kompressor kombiniert und soll so einerseits besonders effektiv und andererseits besonders kraftvoll sein. Bei Verbrauch und Drehmoment gibt Mazda eine Verbesserung um bis zu 30 Prozent gegenĂŒber der aktuellen Skyactiv-Motorengeneration an. Bei der Menge des benötigten Kraftstoffes soll der neue Benziner sogar die aktuellen Diesel-Triebwerke der Japaner schlagen.
Neue Technik soll HĂŒrden ĂŒberwunden haben

Bisher verhinderten zwei Probleme die serielle Fertigung von Benzinmotoren mit KompressionszĂŒndung: Der Betriebsbereich, in dem die ZĂŒndung möglich ist, war zu klein und der Übergang zwischen Kompressions- und FremdzĂŒndung nicht fließend genug. Diese HĂŒrden ĂŒberwindet Mazda mit der sogenannten „SPCCI“-Technologie. Übersetzt steht die AbkĂŒrzung fĂŒr „ZĂŒndungsgesteuerte KompressionszĂŒndung“. Hierbei wird die KompressionszĂŒndung von einem durch eine ZĂŒndkerze erzeugten zusĂ€tzlichen Druckanstieg im Brennraum kontrolliert eingeleitet.

Diesel von Euro 5 auf Euro 6 umrĂŒsten Alle Infos zur NachrĂŒstung von Diesel-Autos

Dieselmodellen mit der Abgasnorm Euro 5 und schlechter drohen wegen der hohen Stickoxid-Emissionen Fahrverbote in zahlreichen StĂ€dten in Deutschland. Zumindest fĂŒr Euro 5-Modelle besteht eine Chance auf NachrĂŒstung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in einem Interview mit der „Super Illu“ auch das Ende des Verbrennungsmotor, legt sich jedoch nicht auf ein Datum fest. „Ich kann jetzt noch keine prĂ€zise Jahreszahl nenne, aber der Ansatz ist richtig, sagte sie. Und weiter: “Wenn wir schnellVideo: TECHART-PORSCHE 911 CARRERA S IM SOUNDCHECK in noch mehr Ladeinfrastruktur und Technik fĂŒr E-Autos investieren, wird ein genereller Umstieg strukturell möglich sein„. Klar sei, dass “ wir uns bis 2050 sehr ehrgeizige Klimaziele gesetzt haben„. Im Vergleich zum 1990 soll der Ausstoß von Kohlendioxid um 80 bis 95 Prozent reduziert werden. Das sei nur zu schaffen, “wenn auch im Verkehr deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird„, sagte sie.

Auch zum Thema Dieselprivilegien Ă€ußerte sich Merkel. Hier hatte die Chefin des Umweltbundesamtes gefordert, die BegĂŒnstigungen von Diesel-Kraftstoff bei der Mineralölsteuer zu ĂŒberprĂŒfen. Merkel sagte: “Diese Vorteile fĂŒr Dieselautos gibt es vor allem auch deshalb, weil sie weniger CO2 ausstoßen. Da ist der DieselHier geht’s zu passenden Produkten auf Amazon.de! besser als der Benzinmotor.„ Ein Sprecher des Finanzministeriums erklĂ€rte: Es gibt keine PlĂ€ne, da eine Änderung herbeizufĂŒhren.“ Er verwies auf die höhere Kfz-Steuer fĂŒr Diesel-Autos, die der VergĂŒnstigung bei der Mineralölsteuer gegenĂŒberstehe.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert einen zweiten Diesel-Gipfel im Herbst. Außerdem möchte der SPD-Politiker eine Quote fĂŒr Elektroautos einfĂŒhren. mehr zum Diesel-Gipfel hier. Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt jedoch nicht, dass diese Quote schon genau durchdacht ist. „Erstmal verhandeln wir dann wieder ewig in Europa, wie die Quote nun sein soll. Und anschließend: Was machen wir denn, wenn sie nicht eingehalten wird“, sagte sie.
Nach dem Diesel-Gipfel kĂŒndigt BMWHier geht’s zu passenden Produkten auf Amazon.de! an, dass 225.000 Euro-5-Fahrzeuge auf dem deutschen Mark zur verbesserten Abgasreinigung ein kostenloses Softwareupdate erhalten.
Im Rahmen einer freiwilligen Serviceaktion wird Volkswagen weitere 650.000 Diesel-Modelle der Marken Audi, Seat, Skoda und VW mit Software-Updates umrĂŒsten. Insgesamt summieren sich die nachgerĂŒsteten Fahrzeuge aus dem VW-Konzern auf mittlerweile 4 Millionen Einheiten. Darin enthalten sind die 2,5 Millionen Modelle, die im Rahmen des Abgasbetrugs in die WerkstĂ€tten mussten, sowie die 850.000 Modelle mit V6 und V8-TDI-Motoren, deren RĂŒckruf VW vergangenen Woche angekĂŒndigt hat. Weitere Angaben zu den konkreten Modellen gibt es derueit noch nicht.
BMW rĂŒstet Euro 5-Modelle nach.

BMW hat im Rahmen einer Reaktion auf die neuesten EnthĂŒllungen zu einem Autohersteller-Kartell mitgeteilt, dass das Unternehmen Fahrzeuge der BMW Group mit Euro 5-Norm nachrĂŒsten will. Genauere Informationen bleibt BMW indes schuldig. Bereits im Juni wurde bekannt, dass BMW die HĂ€lfte seiner Euro 5-Fahrzeuge nachrĂŒsten will. Euro 6-Modell sind von der Aktion ausgeschlossen.
Audi bietet fĂŒr rund 850.000 Autos, die mit V6- oder V8 TDI-Motoren der Schadstoffklassen EU5/EU6 ausgerĂŒstet sind, ein Softwareupdate an, das das Emissionsverhalten der Fahrzeuge im realen Fahrbetrieb jenseits der bisherigen gesetzlichen Anforderungen verbessern soll. Die Aktion wird in enger Abstimmung mit dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) erfolgen. Das Angebot gilt auch fĂŒr Modelle der Marken Porsche und VW, die mit baugleichen Motoren ausgerĂŒstet sind und wird fĂŒr alle Kunden kostenfrei durchgefĂŒhrt.

Angebot noch zu gering : Chinesen wollen Fiat-Chrysler ĂŒbernehmen

Ein chinesischer Autokonzern hat laut einem Medienbericht ein Übernahmeangebot fĂŒr Fiat-Chrysler (FCA) abgegeben. Das Angebot soll abgelehnt worden sein, weil die Kaufsumme zu niedrig war.
Ein bekannter chinesischer Autokonzern soll mindestens ein Angebot zur Übernahme von Fiat-Chrysler (FCA) abgegeben haben. Das berichtet die Zeitung „Automitve News“. Das Angebot soll abgelehnt worden sein, weil die Kaufsumme zu niedrig war. „Welche chinesische Autobauer konkret an FCA interessiert ist, ist unklar, in Frage kĂ€men Dongfeng, Great Wall, Zhejiang Geely oder Guangzhou. Stellungnahmen von FCA oder einem chinesischen Hersteller liegen bislang nicht vor“, berichtet die „Automobilwoche“, das deutsche Schwestermagazin von „Automotive News“.
China will auslÀndische Firmen aufkaufen
Die chinesische Regierung drĂ€ngt ihre Autobauer laut dem Bericht seit Langem, durch Übernahme auslĂ€ndischer Firmen Technologie zu erwerben und neue MĂ€rkte zu erschließen. „Vor allem auf dem nach China zweitgrĂ¶ĂŸten Automarkt der Welt, den USA, wĂŒrden die Chinesen gern mehr verkaufen. Eine Übernahme von dort bekannten Marken wie Chrysler, Ram und Jeep könnte ihnen schnell zu mehr Erfolg verhelfen“, spekuliert die „Automobilwoche“.
Dass sich die Amerikaner von ihrer gewinntrĂ€chtigen Sparte Jeep trennen wĂŒrden, ist eher zu bezweifeln. Auch Ferrari, Alfa Romeo und Maserati dĂŒrften von einem möglichen FCA-Deal mit den Chinesen ausgenommen sein. Die Einkaufstour der Chinesen allerdings geht voran: Der Autobauer Geely hat Volvo gekauft. Der Reifenhersteller Pirelli wurde von Chinesen geschluckt, ebenso der Roboter-Hersteller Kuka.

Diesel-UmtauschprĂ€mien:BMW, Ford, VW Toyota – das zahlen die Autobauer

FĂŒnf Millionen Diesel-Fahrzeuge mĂŒssen im Zuge des Abgas-Skandals umgerĂŒstet werden. Dazu soll es aber auch FörderprĂ€mien fĂŒr den Umstieg auf neue Modelle geben, die die Hersteller selber bezahlen. FOCUS Online zeigt, was die Hersteller anbieten.

Im Zuge des Diesel-Gipfels wurden nicht nur UmrĂŒstungen fĂŒr fĂŒnf Millionen Fahrzeuge beschlossen, damit die Stickoxid-Belastung in InnenstĂ€dten gesenkt wird . Die Autohersteller sollen die UmrĂŒstkosten ĂŒbernehmen. ZusĂ€tzlich sollen sie UmtauschprĂ€mien anbieten. Ziel ist es, analog zur EinfĂŒhrung der „GrĂŒnen Plakette“ vor einigen Jahren, Ă€ltere Fahrzeuge auszutauschen.

Damit sollen zum einen die Schadstoff-Emissionen reduziert werden, zum anderen dient das ganze natĂŒrlich auch als Ankurbelung des Auto-Absatzes. Der nĂ€mlich droht zum Erliegen zu kommen, weil die AutokĂ€ufer durch die Diesel-AffĂ€re verunsichert sind .
Die UmtauschprÀmien von Audi, BMW , Ford, Mercedes, Opel, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Toyota

FOCUS Online zeigt in dieser regelmĂ€ĂŸig aktualisierten Übersicht, welche PrĂ€mien bereits bekannt sind.
Diese Hersteller machen schon konkrete Angebote

Audi: Audi bietet Kunden, die von ihrem bisherigen Fahrzeug mit Dieselmotor der Abgasnorm Euro 1 bis Euro 4 auf einen Audi mit Euro 6-Standard wechseln, eine PrĂ€mie. Die Marke des eingetauschten Autos ist dabei egal. „Der Preisvorteil ist modellabhĂ€ngig gestaffelt – je nach Fahrzeugklasse des gewĂ€hlten Neuwagens betrĂ€gt er zwischen 3000 Euro und 10.000 Euro“, so der Hersteller. Entscheidet sich der Kunde fĂŒr einen Audi mit Plug-In-Hybrid-Technologie oder ein mit Erdgas betriebenes g-tron-Modell , erhöht sich die PrĂ€mie. Das Altfahrzeug wird stillgelegt und verschrottet.
BMW: Wer bis zum Jahresende einen Euro-4-Diesel oder einen noch Ă€lteren Diesel in Zahlung gibt und einen Euro-6-Diesel oder einen elektrifizierten BMW oder Mini kauft, bekommt von BMW bis zu 2000 Euro Rabatt. Aber: Der CO2-Ausstoß des Neuwagens darf maximal 130 g/km betragen.
Porsche: Wer sein altes Dieselfahrzeug der Emissionsklassen Euro 1 bis 4 gegen einen neuen Porsche eintauschen möchte, dem gewĂ€hrt der Sportwagenhersteller ab sofort beim Kauf eines Neufahrzeugs einen Preisnachlass von 5000 Euro. Die europaweit gĂŒltige PrĂ€mienaktion lĂ€uft bis Ende 2017. Allerdings sind von dieser Aktion Modelle der Baureihen 911 und 718 ausgeschlossen. Die PrĂ€mie wird ausschließlich auf Neufahrzeuge mit vier EinstiegstĂŒren gewĂ€hrt – also: Macan, Cayenne oder Panamera.
VW: Es gibt eine UmweltprĂ€mie fĂŒr Euro 1- bis 4-Diesel-Modelle. „Mit der UmstiegsprĂ€mie bieten wir unseren Kunden einen starken Anreiz, auf ein modernes und umweltfreundlicheres Fahrzeug mit Verbrennungsmotor oder mit einer alternativen Antriebstechnologie umzusteigen“, sagt VW-Chef MĂŒller. Die Höhe der PrĂ€mie richtet sich nach dem neuen Modell. Bis zu 10.000 Euro können AutokĂ€ufer fĂŒr den Erwerb etwa eines VW-Diesel-Touareg mit der Abgasnorm Euro 6 erhalten, wenn sie den alten Wagen gleich welcher Marke verschrotten. Bei einem Golf sind es 5000 Euro. Außerdem gibt es eine sogenannte ZukunftsprĂ€mie: 1000 Euro bekommt man beim Kauf eines Erdgasautos, 1785 Euro beim Kauf eines Hybridfahrzeugs und 2380 Euro fĂŒr ein Elektroauto.
Neben VW und Audi gibt es aber auch bei den gĂŒnstigeren Volkswagen-Marken KaufprĂ€mien:

Skoda: Auch bei der tschechischen VW-Tochter gibt es den Umwelt-Bonus. Er ist abhĂ€ngig vom Modell – fĂŒr den Kleinstwagen Citigo zum Beispiel gibt es 1750 Euro PrĂ€mie, beim Kauf eines Superb sind es 5000 Euro. Das Tausch-Angebot gilt fĂŒr Autos der Normen Euro 1 bis Euro 4 und bis Dezember 2017. FĂŒr Erdgas-Autos gibt es zusĂ€tzlich einen Bonus in Höhe von 1000 Euro.
Seat: Weiter geht es mit der spanischen VW-Tochter. PrĂ€mien bekommen Diesel-Fahrer, die einen neuen Seat erwerben und dabei ein gebrauchtes Fahrzeug aller Marken mit einem Dieselmotor der Normen Euro 1 bis 4 zurĂŒckgeben. Die Höhe der PrĂ€mie betrĂ€gt je nach Modell 1750 bis 8000 Euro, fĂŒr Erdgasautos gibt es den Extrabonus von 1000 Euro.

Toyota bietet Hybrid-PrÀmie

Obwohl sie von den RĂŒckrufen gar nicht betroffen sind beziehungsweise eine UmrĂŒstung ablehnen, wollen auch andere Hersteller ihr StĂŒck vom Kuchen abhaben:

Toyota: Wer seinen Diesel gegen einen neuen Toyota-Hybriden eintauscht, erhĂ€lt dafĂŒr einen Bonus in Höhe von 2000 Euro plus eine HybridprĂ€mie von 2000 Euro. Der Diesel-Eintauschbonus sei gĂŒltig bei Inzahlungnahme eines mindestens sechs Monate zugelassenen Diesel-Gebrauchtwagen bei gleichzeitigem Kauf eines Toyota-Hybriden, so der Hersteller.
Mercedes: Daimler bietet den Besitzern alter Dieselfahrzeuge eine UmtauschprĂ€mie von 2000 Euro, wenn sie ein neues Mercedes-Benz-Fahrzeug kaufen. FĂŒr einen Smart Electric Drive gibt es 1000 Euro, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte. Die PrĂ€mie bekommen Besitzer von Diesel-Autos aller Marken mit den Abgasnormen Euro-1 bis Euro-4, wenn sie bis Ende des Jahres einen neuen Mercedes-Diesel mit Euro-6, Plug-in-Hybride oder einen elektrischen Smart kaufen. Die alten Autos mĂŒssen mindestens sechs Monate auf die aktuellen Besitzer zugelassen sein.
Fiat: Der Fiat-Chrysler-Konzern hat modellabhĂ€ngige PrĂ€mien fĂŒr seine Marken Fiat, Alfa-Romeo, Abarth und Jeep ausgelobt. Der Preisnachlass zwischen 2000 und 6500 Euro auf sofort verfĂŒgbare Neuwagen soll auch fĂŒr Ă€ltere Benziner (Abgasnorm Euro 4 und Ă€lter) gezahlt werden. Die AbwrackprĂ€mien anderer Hersteller waren bislang allein auf Dieselautos beschrĂ€nkt. Von Gewerbekunden will Fiat auch Euro 5-Autos zurĂŒcknehmen und verschrotten.

Das gibt es bei Opel, Renault und Ford

Renault: Die Franzosen bieten ab sofort beim Kauf eines Neuwagens unter dem Motto „TschĂŒs, alter Diesel!“ eine WechselprĂ€mie von bis zu 7000 Euro an. Renault will mit seiner Aktion nach eigenen Angaben Anreize schaffen, alte Dieselfahrzeuge durch Fahrzeuge mit moderner Abgasreinigung zu ersetzen. Die PrĂ€mie wird Privatkunden auf den Kaufpreis eines neuen Renaults angerechnet, wenn ein alter Diesel-Pkw mit Abgasnorm Euro 4 oder Ă€lter in Zahlung gegeben wird. Pikant dabei: Der Renault Captur mit Dieselmotor war eins der Modelle, das zuletzt bei (nicht genormten) Abgastests im realen Straßenverkehr am miserabelsten abgeschnitten hatte.
Opel: Bei Opel bekommen Fahrer eines Ă€lteren Dieselfahrzeug (Euro 1- bis Euro 4-Norm) ab sofort die „Opel UmweltprĂ€mie“. Dabei st es egal, welcher Marke ihr alter Wagen ist. Den Bonus gibt es bei allen deutschen Opel-VertragshĂ€ndlern fĂŒr Neuwagen der Modelle Karl (1750 Euro), Adam (3000 Euro), Corsa (3500 Euro), Astra (5000 Euro), Crossland X 4000 Euro), Zafira (6500 Euro), Mokka X (5500 Euro), Grandland X (5000 Euro, Fahrzeug wird erst auf der Automobilmesse IAA im September vorgestellt) und Insignia (7000 Euro). Einzige Voraussetzung ist die Abgabe und zertifizierte Verschrottung des alten Diesel-Fahrzeugs. Dieses muss mindestens sechs Monate auf den Kunden zugelassen sein.
Ford: Wer bei den Kölnern nun einen Diesel mit Euro-1-, 2- oder 3-Norm bis Baujahr 2006 abgibt und sich noch dieses Jahr fĂŒr einen neuen Ford entscheidet, kann zwischen 2000 und 8000 Euro Alt-Diesel-PrĂ€mie erhalten. DafĂŒr kĂŒmmert sich Ford um eine kostenlose Verschrottung des alten Fahrzeugs. Allerdings sind die Performance-Modelle von Ford – beispielsweise der Mustang oder der Focus RS – von der PrĂ€mie ausgenommen.