Angela Merkel intervenierte 2010 gegen strenge Stickoxid-Grenzwerte

Bundeskanzlerin Angela Merkel wusste schon 2010, dass strenge Grenzwerte den Autoherstellern Schwierigkeiten machen. Bundeskanzlerin Angela Merkel war nach Informationen der WirtschaftsWoche schon vor ├╝ber f├╝nf Jahren ├╝ber die Schwierigkeiten unterrichtet, die deutsche Autohersteller mit Stickoxid-Grenzwerten in den USA haben. Bei einem Staatsbesuch im April 2010 in den USA griff sie Verantwortliche f├╝r die dortigen Stickoxid-Obergrenzen scharf an. Im Rahmen eines Staatsbesuchs traf sich Merkel am 14. April 2010 mit dem damaligen kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger┬ázu einer vertraulichen Unterredung im Four Seasons Hotel in Beverly Hills im US-Bundesstaat Kalifornien. Schwarzenegger wurde damals begleitet von Mary Nichols, Chefin der kalifornischen Umweltbeh├Ârde CARB. Die Beh├Ârde hat durch Messungen an VW-Fahrzeugen den VW-Abgasskandal mit ausgel├Âst. Der Gouverneur habe mit Merkel ├╝ber den Klimawandel reden wollen. Doch Merkels ÔÇ×erster Kommentar, nachdem die T├╝ren geschlossen worden waren, war eine Beschwerde an michÔÇť, so Nichols gegen├╝ber der WirtschaftsWoche. ÔÇ×Kalifornien mit seinen sehr strengen Stickoxid-Grenzwerten schadet den deutschen AutoherstellernÔÇť, habe Merkel sie angegriffen. ÔÇ×Es war f├╝r mich sehr ├╝berraschend, dass die Bundeskanzlerin ├╝berhaupt etwas ├╝ber diese spezifischen Stickoxid-Probleme der deutschen Hersteller wusste.ÔÇť Erstaunlich sei aber auch der vehemente Vorsto├č gegen kalifornisches Umweltrecht gewesen: ÔÇ×Eine ├Ąhnliche Intervention eines Politikers gegen unsere Umweltgesetze hatte ich weder zuvor noch in der Zeit danach erlebtÔÇť, so Nichols gegen├╝ber der WirtschaftsWoche. Eine Sprecherin der Bundesregierung erkl├Ąrte zu den Erinnerungen von Beh├Ârdenchefin Nichols lediglich: ÔÇ×Wir geben ├╝ber nicht ├Âffentliche Gespr├Ąche der Bundeskanzlerin grunds├Ątzlich keine Auskunft. Ihr Team von www.autoankauf-de.de